Lisa in San Francisco

California Dreaming - meine erste Zeit in San Francisco

Mein Name ist Lisa, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich bin jetzt seit 10 Wochen in den USA als Au Pair. Ganz genau bin ich in Corte Madera, einer Vorstadt von San Francisco. Ich wollte gerne Au Pair sein, um mein Englisch zu verbessern und ein Jahr eine andere Kultur in einer Gastfamilie zu erleben, neue nette Menschen zu treffen, zu reisen und natürlich einfach Spaß zu haben.

Meine super Gastfamilie

Meine Familie ist echt super! Sie sind sehr nett, helfen mir wo sie können und haben immer ein offenes Ohr für mich. Ich kann mit meiner Gastmutter reden, als wenn sie eine Freundin wäre. Ich habe eine kleine Wohnung für mich allein, was es natürlich einfacher macht, Arbeit und Privates zu trennen. Trotzdem bin ich natürlich immer herzlich willkommen und wir essen gemeinsam Abendbrot oder unternehmen gemeinsam etwas am Wochenende. Ich betreue 2 Kinder. Nico, die Kleine, ist jetzt knapp 5 Monate und Max ist 3 Jahre alt. Die beiden sind ganz süß und ich habe jede menge Spaß mit ihnen.

Ein normaler Tag als Au Pair

Ich starte um 7.30 Uhr und frühstücke mit Max, danach putze ich mit ihm Zähne und ziehe ihn an. Dann ist meine kleine Nicola dran. Fläschchen geben, Windeln wechseln, anziehen. Dienstag, Donnerstag und Freitag geht Max von 9.00- 13.00 Uhr in die Vorschule. Ich bringe ihn dann hin und hole ihn wieder ab. Vorher mache ich ihm natürlich seine Lunchbox. Wenn ich mit Nicola alleine bin, habe ich Zeit, die Wäsche der Kinder zu machen und auch ein bisschen Entspannung für mich ;)
Wenn Max nicht zur Schule geht, dann machen wir immer etwas Lustiges. Wir gehen ins Museum, in den Zoo, fahren mit der Fähre ans Pier und beobachten die Seelöwen oder treffen uns mit seinem Cousin und der Nanny Molly zum play date. Es ist natürlich auch für mich immer ein Erlebnis und Moly ist ca. mein Alter, dann ist auch mal Zeit für Mädchengespräche. Gegen 12.30Uhr gibt es Mittagessen und danach schlafen die Kinder. Nach dem Mittagsschlaf spiele ich noch etwas mit Max, wir basteln oder backen. 16.30 Uhr werde ich dann von einem Babysitter abgelöst. In meiner Freizeit gehe ich dann zum Sport, treffe mich mit meinen Freunden oder fahre in die Stadt. Ich habe das Glück mit öffentlichen Transportmitteln nach San Francisco zu kommen, ich kann aber auch das Auto nutzen.

Erste Freundschaften - Amerikaner und andere Au Pairs

Es ist mir sehr leicht gefallen, hier Anschluss zu finden und habe schon richtig gute Freunde kennengelernt. Die meisten sind Amerikaner, aber ich habe auch eine ganz tolle Gruppe von anderen Au Pairs. Zwei sind aus Frankreich und eine ist aus Costa Rica. Wir treffen uns immer regelmäßig und unternehmen etwas zusammen, gehen Feiern oder einfach gemeinsam Essen. Wir versuchen auch viel zu reisen. Wir waren gemeinsam in Los Angeles und fahren über Silvester nach Las Vegas. Mit meiner Gastfamilie war ich schon in San Diego und in Disneyland.

Aller Anfang ist schwer

Der Anfang fiel mir sehr schwer. Ich habe Berlin, meine Freunde und Familie sehr vermisst und es gab Momente, da habe ich gezweifelt ob ich den richtigen Weg gehe, aber man braucht nur etwas Zeit, sich einzugewöhnen und Freunde zu finden. Wenn ihr offen seid und Spaß habt mit Kindern zusammen zu arbeiten, ist es das Beste, was man machen kann. Ich bin hier gerade für 10 Wochen und ich habe schon so viel gesehen. Ich habe eine Menge Spaß und das Heimweh ist verflogen. Ich bin wirklich froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Ganz wichtig ist sich nicht einzuigeln. Geht raus und lernt Menschen kennen! Auch wichtig ist, eine nette Familie zu finden. Seid ehrlich zu ihnen was ihr möchtet und sie werden ehrlich zu euch sein. Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen noch viel reisen werde, noch mehr tolle Leute kennenlerne und bald steht auch mein erstes Weihnachtsfest auf amerikanische Weise an. Ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt. Seid mutig, wagt den Schritt und ihr habt ein tolles Jahr. Viel Erfolg bei der Suche nach einer passenden Familie und eine großartige Zeit, wo auch immer es euch hin verschlägt.

Du möchtest als Au Pair in die USA?
Jetzt anmelden